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Die Anwaltskanzlei Wudtke berät und vertritt sowohl Unternehmen, d.h. Personen- und Kapitalgesellschaften als auch Privatpersonen im Bereich des Gesellschafts-, Steuer- und Arbeitsrechts.

Die Anwaltskanzlei Wudtke berät ihre Mandanten umfangreich, nimmt sich Zeit für diese, und berücksichtigt die jeweils individuelle Situation.

Sie arbeitet mit viel Engagement und weist ihre Mandanten insbesondere auf mögliche Risiken und unnötige Kosten hin und sucht im gemeinsamen Gespräch die Möglichkeiten einer effizienten Lösung des Falles.


Gesellschaftsrecht

Das Tätigkeitsfeld der Kanzlei liegt im Gesellschaftsrecht auf den Gebieten der

Steuerrecht

Im Bereich des Steuerrechts liegt das Tätigkeitsfeld hauptsächlich auf den Gebieten des


Arbeitsrecht

Im Bereich des Arbeitsrechts liegt das Tätigkeitsfeld speziell auf dem Gebiet des

 

Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin

Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf
beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Gesellschaftsrechts.

Anwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin - Rückzahlung von Ausschüttungen in der KG?

Die Kommanditgesellschaft, kurz KG, ist nicht nur eine Handelsgesellschaft, sondern wird, da sie auch eine Personengesellschaft ist, als Rechtsform z.B. für Anleger als Kommanditisten in geschlossenen Fonds genutzt. Viele dieser Anleger sehen sich derzeit Rückforderungsansprüchen ihrer Kommanditgesellschaft ausgesetzt bzgl. der in der Vergangenheit erhaltenen Ausschüttungen. Diese erfolgten oftmals gewinnunabhängig. Dies ist jedoch gemäß § 169 HGB grundsätzlich nur für den Komplementär zulässig. Da die gesetzliche Norm aber dispositiv ist, kann sie durch eine Regelung im Gesellschaftsvertrag der Kommanditgesellschaft abbedungen werden. Erfolgte dies, so war auch eine gewinnunabhängige Ausschüttung an die Kommanditisten zulässig.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Gesellschaftsrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Anwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin - Was wurde ausgeschüttet?

Fraglich ist nur, wenn kein Gewinnanteil ausgeschüttet wurde, was der Kommanditist dann erhalten hat. Das Handelsgesetzbuch regelt bzgl. der Kommanditgesellschaft nicht jede Einzelheit. Ist etwas nicht geregelt, gibt es eine Verweisung von § 161 II HGB über § 105 III HGB zu § 705 BGB. Gemäß letztgenannter Vorschrift verpflichten sich die Gesellschafter, d.h. hier also die Anleger, durch den Gesellschaftsvertrag gegenseitig, die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insb. die vereinbarten Beiträge zu leisten. Als Beiträge leisten die Kommanditisten grds. nur ihre Pflichteinlage (ohne Agio). Diese ist jedoch von der Hafteinlage zu unterscheiden. Die Hafteinlage oder auch Haftsumme genannt, ist die Höhe des Betrages, bis zu dem der Kommanditist den Gläubigern der Kommanditgesellschaft unmittelbar mit seinem Privatvermögen haftet. Dem Gläubiger steht es dabei offen, den Komplementär, die Kommanditgesellschaft oder den Kommanditisten selbst in Haftung zu nehmen. Letzterer kann jedoch nur bis zur Höhe der im Handelsregister eingetragenen Hafteinlage persönlich in Anspruch genommen werden. Im Regelfall entspricht die Pflichteinlage der Hafteinlage. Ist dies der Fall, so erfolgt jedoch nur eine Zahlung und wurden keine Gewinne erwirtschaftet, so wurde ein Teil dieser Einlage jährlich wieder ausgeschüttet.

Anwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin - Anspruch auf Rückzahlung?

Gerät die KG z.B. in Form eines geschlossenen Immobilienfonds in wirtschaftliche Schieflage, so passiert es nicht selten, dass sie von ihren Anlegern die ausgeschütteten Gelder wieder haben will, um die Gesellschaft umzustrukturieren bzw. vor der Insolvenz zu retten. Dies geht jedoch nur aufgrund einer gesetzlichen Grundlage oder aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung. Gemäß § 172 IV 1 HGB gilt die Einlage den Gläubigern gegenüber als nicht geleistet, soweit sie dem Kommanditist zurückgezahlt wurde. Seine Haftung lebt somit wieder auf und er müsste die Ausschüttung zurückzahlen. Diese Norm gilt aber nur im Außenverhältnis. Ob die KG einen Anspruch im Innenverhältnis besitzt, kann sich somit nur aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Gesellschaftsrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.